UMZUG IN DAS "HAUS DER PRODUKTIONEN", ALTER SCHLACHTHOF 1

Wir freuen uns riesig: diesen Sommer steht endlich und nach langer Planung unser Umzug an.

Auf der Suche nach größeren, zusammenhängenden Räumlichkeiten erhielten wir bereits 2013 die Anfrage, in das letzte zu sanierende Gebäude im Schlachthofareal, Alter Schlachthof 1, mit einzuziehen und sagten sofort zu. Nach ersten Planungen des „Haus der Produktionen“, vielfachen Änderungen und Verbesserungen konnten Anfang 2017 die Mietverträge unterschrieben werden.

Aktuell arbeiten wir daran, es so einladend wie möglich zu machen: die lichtdurchfluteten, wunderschönen neuen Räume warten in inspirierendem Ambiente auf viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich im Theaterspiel und im Filmemachen erproben oder weiterentwickeln wollen. Die Eröffnung ist für den Herbst geplant.

Das denkmalgeschützte Gebäude wird von der Fächer GmbH der Stadt Karlsruhe, die Bauherr und Vermieter ist, momentan instandgesetzt und saniert. Wir erfreuen uns an vielem, was unter Fliesen und Farben der vergangenen 100 Jahre verborgen war und nun zu neuer Ehre kommt: die Treppe aus Maulbronner Sandstein, die ins 1.OG führt, dickes Mauerwerk, große Sprossenfenster, die zugemauert waren. Seit Februar 2020 erbringen wir, um den Mietpreis für den Verein zu reduzieren, unsere Mieterleistungen: Die ökologische und nachhaltige Sanierung von Wänden und Decken unserer rund 300 m2 großen Mietfläche und die Elektro-Installation.


Unterstützt von:


Stadt Karlsruhe
Unseren Spenderinnen und Spendern
Team Werkraum Karlsruhe mit Helfer*innen und Freiberufler*innen
Unseren Handwerker*innen
Wasserlehm, Christian Vollmer: http://wasserlehm.de/
Sintemal, Ines Pommranz: https://www.sintemal.de/
Dübelkönig, Bernd Müller, Karlsruhe

WIR LIEBEN UNSERE BAUSTELLE!
Gestemmt werden die Mieterleistungen von uns selbst und einigen Helfer*innen ehrenamtlich, nach Feierabend und an den Wochenenden, und von mehreren Handwerker*innen, die auf nachhaltiges und ökologisches Renovieren spezialisiert sind und die uns nebenher noch vieles beibringen. Es macht großen Spaß, die Räume nicht nur zu beziehen, sondern zu erobern und ästhetisch mitgestalten zu dürfen, wir sehen dies als einen zwar sehr aufwändigen aber höchst lohnenswerten Vorgang an. Aufgrund der Corona-Verordnung bearbeiten wir die Baustelle immer mit einer überschaubaren Gruppe und den üblichen Abstandsregeln.


Finanziert werden die Mieterleistungen durch einen städtischen Zuschuss (rund 40% der Mittel) und eine große Spendensammlung (rund 60%), die nach wie vor weiterläuft: Spenden sind erwünscht, erbeten und benötigt!

BITTE SPENDET FÜR UNS:
Es fehlen uns noch rund 12.000 € für die Elektrik, Verputzarbeiten und die akustische Verbesserung. In dem denkmalgeschützten Gebäude fällt vieles an, was nicht im Voraus abzusehen war, so dass die Arbeitsstunden und die Materialkosten sich ziemlich erhöhen werden. Sollte Geld übrig bleiben, hilft es uns über die Zeit der Corona-Pandemie oder wird in Projekte gesteckt.


UMZUG