Was ist das Gute? Was ist das Böse?

Was ist das Gute? Was ist das Böse?

Ein philosophisches Theaterstück ab 10 Jahren mit Kindern und Jugendlichen aus Karlsruhe

Kinder und Jugendliche sind Philosoph*innen, die auf ihrer Suche nach Erkenntnis naturgemäß alles infrage stellen. Das Thema „ Was ist das Gute, was ist das Böse?” wirft bei ihnen unzählige Fragen auf, die nicht sofort beantwortet werden können, sondern über die sie intensiv nachdenken müssen. Elf Jungen und Mädchen haben seit August diesen Jahres über diese elementare Frage der menschlichen Existenz nachgedacht und ihre Antwortversuche und Gedankenwelten in einem Theaterstück für ein öffentliches Publikum aufbereitet.


Ort: Kulturzentrum Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe


Regie: Susanne Henneberger
Dramaturgie: Angéline Deborde
Musik: Friedrich Heinrich Kern
Schauspiel: Milena Andris, Celina Heckel, Pauline Hoppenz, Tim Kuhnle, Kyrylo Kukuy, Karl Paprott, Enzo Pascale, Annika Pillong, Nina Rain, Marie- Jo Seemann, Fausto Udovici


Unterstützt durch die Stadt Karlsruhe. Gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden- Württemberg; das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über Stadtjugendausschuss e.V., Koordinierungs- und Fachstelle für „Partnerschaften für Demokratie“ Karlsruhe sowie durch den Karlsruher 24h-Lauf für Kinderrechte.

Interaktive Theateraufführung: TalkTalk

Interaktive Aufführung: TalkTalk

Gezeigt werden die Ergebnisse des gleichnamigen Theater-Workshops: zwei „Szenarien von Unterdrückung.

Das Besondere daran ist die interaktive Performance frei nach dem „Theater der Unterdrückten", einer Methode, die von dem brasilianischen Regisseur Augusto Boal entwickelt wurde. Sie basiert auf der Interaktion zwischen dem Publikum und den Darstellenden, bei der das Publikum mit Anweisungen an die Schauspieler*innen in eine aktive Rolle schlüpft und somit die Handlung und den Ausgang des Stücks mitbestimmt. Auf eigenen Wunsch können sich Zuschauer*innen auch in eine Situation einwechseln lassen und Schauspieler*innen ersetzen.

Alle Beteiligten gehen auf eine Entdeckungsreise, bei der sie das eigene unbewusste, gesellschaftlich geprägten Stereotypendenken erforschen und Werkzeuge ausprobieren, die in Situationen von Unterdrückung aktiv angewendet werden können. Als Ziel formulierte Augusto Boal: „Die Menschheit wieder menschlich machen.“


Veranstaltungsort: Kulturzentrum Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76133 Karlsruhe

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt frei!

10. Karlsruher Präventionstag

Szenische Beiträge von WERKRAUM: Karlsruhe e.V. beim 10. Karlsruher Präventionstag

Der Fachtag des Präventionsnetzwerks von Stadt und Landkreis Karlsruhe findet bereits zum 10. Mal statt und ist eine Veranstaltung, die von einem Netzwerk unterschiedlichster Organisationen getragen wird. Die Zielgruppe sind Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen, Verwaltungsleute, Polizist*innen und Ehrenamtliche. Seit dem Jahr 2010 beschäftigt er sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen, in deren Zentrum das Thema PRÄVENTION steht. Er findet einmal jährlich abwechselnd in der Stadt Karlsruhe oder im Landkreis Karlsruhe statt.

Die diesjährigen Themenschwerpunkte sind "Medien. Demokratie. Kompetenz.". WERKRAUM: Karlsruhe e.V. wird dazu szenische Beiträge als Einführung und Abschluss der Veranstaltung präsentieren.

Ort: Stadthalle Ettlingen, Friedrichstraße, 76275 Ettlingen

Beginn: 09.30 Uhr / Ende: 15.30 Uhr

Regie: Susanne Henneberger

Schauspiel: tba

ZUSCHAUEN